Federweißer

Mit dem Ohr am Glas klingt Federweißer wie Meeresrauschen. Wenn die Zeit des Traubenlesens wieder losgeht, ist er als Rauscher, Sauser, Bitzler oder Brauser erhältlich.

Mit dem Ohr am Glas klingt Federweißer wie Meeresrauschen. Wenn die Zeit des Traubenlesens wieder losgeht, ist er als Rauscher, Sauser, Bitzler oder Brauser erhältlich.

Fakten

  • 5 Volumenprozent

    Alkoholgehalt

  • etwa 2 Mio Liter

    werden jährlich in Rheinland-Pfalz verkauft

Für viele gehört Federweißer zum Herbst und der Weinlese wie der leckere Zwiebelkuchen.

Der Name "Federweißer" ist auf die Hefen zurückzuführen, die wie winzige Federchen im Glas tanzen. Sie sind auch für das leichte Prickeln des jungen Weins verantwortlich.

Wenn die biologisch aktiven Hefen während der Gärung den natürlichen Zucker im frisch gepressten Traubensaft in Alkohol verwandeln, entsteht auch Kohlensäure, die langsam entweicht. Die Flasche muss daher stets aufrecht stehend transportiert werden. Zudem sollte man zunächst ein wenig vom Federweißen probieren. Ist er geschmacklich genau richtig, dann nichts wie ab in den Kühlschrank damit, denn Kälte stoppt den Gärungsprozess und verlängert so den Genuss.

Schmeckt er noch zu süß, sollte man ihn bei Zimmertemperatur aufbewahren. Nach 6-8 Stunden sollte man ihn erneut probieren und wenn der optimale Süßegrad erreicht ist, den Federweißen kaltstellen.

Idealerweise trinkt man Federweißen auf halbem Weg vom Traubensaft zum Wein, wenn sich Süße, Alkohol und Fruchtsäure in guter Balance befinden. Zu diesem Zeitpunkt weist er einen Alkoholgehalt von etwa fünf Volumenprozent auf.

Warum muss Federweißer aufrecht transportiert werden?

Da die Gärung ist noch nicht abgeschlossen ist, bildet sich ständig neue Kohlensäure im Behälter. Damit diese entweichen kann, wird er nicht luftdicht verschlossen. Anderenfalls könnte der Behälter platzen.

mit Wildentenbrust, Steinpilzen und glacierten Esskastanien Kräutersalat

mit Wildentenbrust, Steinpilzen und glacierten Esskastanien

  • 150 Gramm Wildkräuter
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamessig
  • 8 Stück Wildentenbrüste (a 100g)
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 4 EL Honig
  • 1 EL Thymian
  • 200 Gramm Steinpilze
  • 20 gekochte Maronen
  • 100 ml Apfelsaft
  • 2 El Zucker
  • nach Belieben Salz & Pfeffer

Wildkräuter putzen, waschen und trocken tupfen. Mit Olivenöl und Balsamessig marinieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Den Backofen auf 220 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Wildentenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen, auf der Fleischseite in einer Pfanne mit Sonnenblumenöl anbraten und im vorgeheizten Backofen auf der Hautseite etwa 8 Minuten fertig garen. Die Entenbrüste herausnehmen, die Hautseite mit Honig und Thymian bestreichen und noch einmal etwa 2 Minuten bei starker Oberhitze knusprig braten.

 

Die Steinpilze säubern und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne in Öl von beiden Seiten braten, herausnehmen und warm halten. Den Zucker in der Pfanne karamellisieren, mit dem Apfelsaft ablöschen und so lange köcheln, bis sich der Karamell aufgelöst hat. Die Kastanien zugeben und eventuell noch etwas Apfelsaft zugießen.

  • Weißburgunder (trocken)
  • Gutedel (trocken)

der traditionelle Brotaufstrich Spundekäs

der traditionelle Brotaufstrich

  • 75 Gramm Frischkäse
  • 75 Gramm Quark
  • 1/2 Zwiebel
  • 3 EL Schnittlauchröllchen
  • Nach Bedarf Paprikapulver (edelsüß), Salz, Pfeffer

Frischkäse und Quark miteinander glatt rühren. Die Zwiebel fein würfeln und unter die Masse mischen. Den Schnittlauch klein schneiden (das geht besonders gut mit einer sauberen Schere). Einen kleinen Teil Schnittlauch zum Garnieren zurückbehalten, den Rest ebenfalls untermischen.

 

Mit Paprika, Pfeffer und Salz nach Belieben abschmecken und mit Schnittlauch garnieren.

 

Spundekäs schmeckt traditionell zu Brezeln, aber auch zu Ofenkartoffeln oder als Dip für Rohkost.

  • Riesling (trocken)
  • Müller-Thurgau (trocken)

mit Shrimps Kürbissüppchen

mit Shrimps

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 5 cm Ingwer
  • 2 EL Butter
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Kokosmilch
  • 12 mittelgroße Shrimps
  • 2 EL Olivenöl
  • Eine Prise Salz & Pfeffer

Kürbis, Zwiebel und Ingwer schälen und würfeln und in der Butter andünsten.

 

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 15 bis 20 Minuten weich dünsten.

 

Die Shrimps in etwas Olivenöl anbraten und bei milder Hitze einige Minuten gar ziehen lassen. Auf Holzstäbchen aufstecken und in Alufolie warm halten.

 

Wenn das Gemüse weich gedünstet ist, mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Kokosmilch unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Die Suppe in großen Tassen anrichten und mit den Shrimps-Spießen garnieren.

 

Dazu schmeckt frisch aufgebackenes Weißbrot.

  • Muskateller (halbtrocken & feinherb)
  • Federweißer (brut nature)

zu lieblichen Auslesen Apfelkräpfli mit Vanillesauce

zu lieblichen Auslesen

  • 5 große, säuerliche Äpfel
  • 200 Gramm Mehl
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 2 EL Rum
  • Nach Bedarf Schmalz oder Öl
  • Nach Belieben Zimt, Zucker, Salz

Die Äpfel schälen und das Kernhaus ausstechen, in fingerdicke, gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit Rum beträufeln und zuckern. Ziehen lassen.

 

Backteig anrühren, dieser sollte ziemlich dickflüssig sein. Die Apfelringe darin wenden und schwimmend in heißem Fett goldbraun backen.

 

Auf Küchenpapier abtropfen lassen und heiß mit Zimt und Zucker servieren.

  • Riesling (süß & edelsüß)
  • Scheurebe (süß & edelsüß)